Montag, 26. Juli 2010

Fundamente, Schuleinweihnung und Englischklasse

Am Montag ging es zunaechst nach Monte Mercedes, um das Projekt des letzten Jahres zu feiern und die Schule einzuweihen. Im Innenhof der Schule gab es neben vielen Worten auch zahlreiche Praesente fuer Luis, das Komitee aber auch fuer uns. Eine interessante Veranstaltung mit einem abschliessenden Mahl - Pulike, Tortillas und Cola.



Ab Dienstag halfen wir dann beim Ausschachten des Fundaments auf unserer Baustelle. Zudem wurde die Bewaehrung fuer die Stuetzen geflochten. In den Pausen und nach Feierabend wurde intensiv Fussball gespielt - mit den Kindern aber auch mit einigen Erwachsenen aus dem Dorf.
Abends gab es dann die erste Englisch-Klasse fuer alle Interessierten. Fortsetzung folgt...

Donnerstag fuhren wir mit Luis nach El Progreso zu einer weiteren Einweihung. Zur Sicherung gegen Erdrutsche wurde hier von OYAK das Gelaende befestigt und im gleichen Zuge eine Kueche gebaut. Mit den zahlreichen Taenzen und Gesaengen von Schuelern und Lehrern war es eine sehr herzliche Veranstaltung.


Nach einer anstrengenden Arbeitswoche luden wir am Freitagabend unsere Gastfamilie zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Nach drei Stunden intensiver Vorbereitung (Essen 13 Leute) gab es dann typisch deutsche Kost: Reibeplaetzchen. Anhand von Fotos und einem Globus konnten wir der Familie mehr ueber unser Leben in Deutschland berichten. Ein netter Abschluss einer erlebnisreichen Woche.

Freitag, 16. Juli 2010

Projektstart in Valle del Norte


Nach erstem Treffen mit Luis Pallacios, dem Architekten, haben wir, Silvia und Jens, unsere Unterkunft im Dorf Valle del Norte bezogen. Nachdem wir alle Besorgungen rund um den Haushalt in Solola erledigt hatten, ging es mit Sack und Pack zu unserer Gastfamilie, wo wir die naechsten Wochen wohnen werden.


Am Mittwoch war Projektstart in der Schule: Das Fundament wurde abgesteckt, Bauschutt alter Raeume beseitigt und die Strasse verlegt, um Platz fuer den Anbau zu schaffen.

Die Schueler beobachteten das Geschehen zunaechst mit Argwohn aber nach ca. zwei Stunden mit grosser Neugier. Namen wurden ausgetauscht, ein wenig Fussball gespielt und so kamen wir uns naeher.


Zuhause luden wir die Famile als Zeichen der Dankbarkeit fuer die Unterkunft zum Kaffee ein und kamen so ins Gespraech ueber das Dorf, die Kinder, Arbeit und die Schule.

Aufgrund notwendiger Besorgungen fuer die Baustelle gehts mit den Arbeiten erst ab Montag weiter. Die freie Zeiten nutzten wir, um unsere erste Sportstunde in der Schule zu gestalten. Durch das Spielen bluehten die Kinder richtig auf und somit freuen wir uns auf eine intensive und schoene Zeit im Dorf.

Bis bald, Silvia & Jens